Antworten auf die Fragen

Einer der Inhaltsstoffe in der Muttermilch tötet Krebszellen ab


Forscher der schwedischen Universität Lund und der Universität Göteborg haben eine Substanz in der Muttermilch entdeckt, die Krebszellen abtötet.

Wissenschaftler haben bereits vor vielen Jahren erkannt, dass eines der Weißweine in der Muttermilch die Apoptose fördert, einen programmierten Zelltod, der es dem Menschen nun ermöglicht, diese Eigenschaft zu testen. Der Komplex namens edle Einfachheit, genannt HAMLET, ist nichts weiter als eine Variante des menschlichen Alpha-Lactalbumins, das Tumorzellen abtöten kann. (Humanes Alpha-Lactalbumin, hergestellt aus LEthal für Tumorzellen)
Patienten mit Blasenkrebs wurden mit HAMLET behandelt, und während der Therapie wurde festgestellt, dass Krebszellen nach jeder Behandlung einen Harnmangel aufwiesen. Aufgrund der positiven Erfahrungen besteht die Hoffnung, dass in Zukunft ein Medikament gegen Krebs entwickelt wird.

Wir haben es zufällig entdeckt


1995 wurde HAMLET beim Testen von antibakteriellen Bestandteilen in der Muttermilch entdeckt. Es war genau die bakterielle Aktivität der Muttermilch, die an den Krebszellen der Lunge getestet wurde, als überraschenderweise festgestellt wurde, dass die Milch die Tumorzellen zerstörte. Weitere Untersuchungen haben gezeigt, dass HAMLET eine weiße und eine Fettsäure enthält, die natürlicherweise in der Muttermilch enthalten sind. Es ist bisher nicht nachgewiesen worden, dass der HAMLET-Komplex in der Muttermilch spontan gebildet wird. Es wird angenommen, dass diese spezielle Substanz im sauren Medium des Magens von Säuglingen gebildet wird. Labortests haben gezeigt, dass HAMLET in der Lage ist, vierzig verschiedene Arten von Tumoren zu zerstören. Die Wissenschaftler werden nun die Auswirkungen auf Haut, Schleimhäute der Schleimhäute und Hirntumor untersuchen. HAMLET zerstört nur Krebszellen und hat keinen Einfluss auf gesunde Zellen.
Forscher der Universität Göteborg suchen nun nach Antworten, wie HAMLET an Tumorzellen abgegeben werden kann. Roger Karlsson, Maya Puchades und Ingela Lanekoff fragen sich, wie diese spezielle Substanz an Zellmembranen bindet. Ihre aktuellen Entdeckungen wurden in PLoS One veröffentlicht.
Artikel im Science Codex basierend auf: Ibolya Ruzsa, IBCLC-Laktationsspezialistin